Was ist da los im Staate Sportdeutschland?

DOSB-Milliardenforderung auf dünner Datenbasis löst Diskussion und Ärger aus

Berlin, 29./30.Mai.- Kopfschütteln und Verwunderung, aber auch Ärger und Verständnislosigkeit intern wie extern hat die „Schadensanalyse“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgelöst, die dessen Präsident Alfons Hörmann am Mittwoch im Sportausschuss des Deutschen Bundestages vorstellte. Demnach soll den 90.000 Sportvereinen schon jetzt über eine Milliarde Euro Schaden durch die Corona-Krise entstanden sein. Es könnte finanziell noch schlimmer kommen, noch dazu, wenn der angekündigte Mitgliederschwund von bis zu vier Millionen wirklich kommen würde. Außerdem drohe über der Hälfte der 281 Profi-Klubs im Basketball, Eishockey, Fußball, Handball und Volleyball die Insolvenz. Dieses düstere Bild zeichnete der DOSB-Chef – sicher nicht ohne Hintergedanken.

Eine Milliarden-Summe ohne wirklich belastbare Daten in den Raum zu stellen, ist nicht nur kühn, sondern schon kess. Das hat Methode. Denn Hörmann hat damit im sportpolitischen Pokerspiel schon einmal Erfolg gehabt: Bei der Spitzensportreform wurden die Forderungen immer höher – und der DOSB-Chef setzte sich bei der Politik durch. Und auch diesmal wird entsprechender Druck aufgebaut: Die Sport-Lobbyisten wissen, wo und wie sie den Hebel ansetzen müssen.

Um die Forderungen zu untermauern, beauftragte der DOSB die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte, einen Fragebogen zu entwickeln, mit dem bei Landessportbünden und Verbänden die zu erwartenden Schäden durch die Pandemie abgefragt werden sollten. So weit, so gut.

Schleppender Rücklauf

Der Rücklauf war schleppend. Nur vier Landessportbünde – Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Berlin – und 38 Verbände meldeten sich zurück. Diese Rückmeldungen waren nun Grundlage für die Prognosen des DOSB, und er errechnete für die 90.000 Vereine eine durchschnittliche Schadenshöhe pro Verein von 12.000 Euro. Macht insgesamt etwas über eine Milliarde.

Die Sprecherin der Landessportbünde, Elvira Menzer-Haasis, hatte zwei Wochen vorher noch im Sportausschuss ausgeführt, dass etwa fünf bis zehn Prozent der Vereine in „Schieflage“ geraten seien, die anderen seien aktuell „einigermaßen“ sicher.

Was ist denn nun Sache? Die Fakten/Daten, die Hörmann präsentierte, lösten nicht nur bei den Abgeordneten viele Fragezeichen aus. Nicht nur der magere Rücklauf befremdet, sondern auch die drei anzunehmenden Szenarien, die da aufgestellt wurden, irritieren: „Szenario 1: Das Sporttreiben ist ab Q3/2020 wieder voll umfänglich möglich, Szenario 2: Das Sporttreiben ist ab Q3/2020 eingeschränkt wieder möglich und Szenario 3: Das Sportreiben ist bis Ende 2020 nicht möglich.“ Szenario eins und drei sind hinfällig – also muss man sich nur mit Nummer zwei beschäftigen. Und spätestens da wird deutlich, dass die ganze Ermittlung wohl mit heißer Nadel gestrickt wurde, um sich in der Schlange der Fordernden noch einmal lautstark und mit einem Milliardenknall bemerkbar zu machen.

Beweisen Sie das Gegenteil“

Die Stimmung im Sportausschuss schildern TeilnehmerInnen als sehr gereizt. Vor allem die Vorsitzende Dagmar Freitag (SPD) und der DOSB-Präsident gerieten aneinander. Hörmann bügelte die SPD-Politikerin bei der Frage nach der Belastbarkeit der Hochrechnungen mit dem Satz „Beweisen Sie das Gegenteil“ ab.

Dagmar Freitag bleibt auch einen Tag nach der Sitzung bei ihrem Standpunkt: „Es ist unbestritten, dass die Corona-Krise auch finanzielle Auswirkungen auf Sportvereine und –verbände hat. Diese dürften bei der Vielfalt und Breite der Vereinsstrukturen vom Einsparten-Verein auf dem Dorf bis hin zum Großverein mit angegliedertem Fitnessstudio oder einer Restauration völlig unterschiedlich ausfallen.“

Das bestätigt zum Beispiel auch die Erfahrung des Berliner LSB, der ohnehin, wie dessen Präsident Thomas Härtel betont, gegen eine Pauschale für Vereine ist. „Wir müssen denen helfen, die es brauchen. Das ist Solidarität.“

Keine Auswertung

Die Ausschuss-Vorsitzende hat große Probleme mit den Zahlen, die der DOSB vorlegt. „Mir persönlich scheint die Hochrechnung des DOSB, die auf „mehr als eine Milliarde Euro“ coronabedingte Schäden allein im Vereinsbereich kommt, nach wie vor erläuterungsbedürftig. Völlig ausgeblendet blieb offensichtlich auch die Tatsache, dass die Bundesländer bereits erhebliche eigene Anstrengungen unternommen und spezielle Hilfsfonds für die Sportvereine ins Leben gerufen haben. Eine Auswertung, inwieweit diese Fonds bereits ausgeschöpft sind, ist mir bislang nicht bekannt.“

Fragt man in der Vereinslandschaft nach, dann erntet man nicht selten Verwunderung ob der DOSB-Schadensmeldung. Und auch aus den LSB wird gemeldet, dass  die Abrufung des Geldes eher schleppend sei. Beim LSB Rheinland-Pfalz zum Beispiel ist auf der Website nachzulesen, dass von 6000 Vereinen 42 bisher mit ihrem Antrag die Kriterien für den „Hilfsfonds Schutzschild für Vereine in Not“ des Landes erfüllten. Die Auszahlung für diese  beläuft sich nach Schätzungen auf 20 000 Euro. 750  Vereine hatten sich insgesamt seit Anfang Mai gemeldet. Also doch nicht vor dem Kollaps?

Hochrechnungen bei einer Rückläuferquote von lediglich 54 Prozent der Spitzenverbände oder Prognosen aufgrund von Angaben von 4 von 16 Landessportbünden müssen aus meiner Sicht zwangsläufig zu Rückfragen seitens der Ausschussmitglieder führen. Es ist aus meiner Sicht nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Pflicht als Haushaltsgesetzgeber, Forderungen in Milliardenhöhe zu hinterfragen. Ganz sicher gehört es dagegen nicht zu unseren Aufgaben, das Gegenteil zu aufgestellten Behauptungen zu beweisen“, erregt sich Dagmar Freitag, die auch kritisiert, dass die Unterlagen des DOSB sehr kurzfristig vorlagen, man sie nur als Tischvorlage verteilen konnte und sich die Fraktionen nicht intensiver damit befassen konnten. Außerdem fordert sie, die Rohdaten der Befragung durch Deloitte einsehen zu können.

Gienger: Allgemeine Tendenzen

Eberhard Gienger, sportpolitischer Sprecher des Koalitionspartners CDU, ist zurückhaltender: „Die vom DOSB in Auftrag gegebene Deloitte-Studie arbeitet mit Hochrechnungen und Schätzungen, die wiederum auf Selbstauskünften von Betroffenen basieren. Damit lassen sich sicherlich allgemeine Tendenzen und plausible Entwicklungen feststellen bzw. prognostizieren. Der DOSB unterstreicht aber selbst, dass die konkrete Schadenhöhe von der zukünftigen Entwicklung abhänge und derzeit noch nicht ansatzweise abschätzbar sei.“

Deloitte habe einen Fragebogen erarbeitet, der sicher handwerklich okay sei, aber doch den „normalen“ ehrenamtlichen Schatzmeister oder Kassierer überfordere, sagen Fachleute. Und mit einer Reihe der Fragen können die ohnehin nichts anfangen. Sozialwissenschaftler und Sportökonom Lutz Thieme stimmt dem zu und sagt: „Auf Grund der zugänglichen Datenlage, die da präsentiert wurde, kann man keine grundlegenden Aussagen machen. Die hält einer Überprüfung nicht stand.“

Gienger fordert, dass die „Studie wissenschaftlichen Standards genügen muss, und natürlich sollte diese auch in der wissenschaftlichen Community nachfolgend diskutiert werden.“ Und: „Der Union geht es selbstverständlich um evidenzbasierte, faktenorientierte Entscheidungen.“ Für ihn ist die vorgelegte Befragung eine „Momentaufnahme“, und erst „der empirische Test, z.B. durch den konkreten Abruf von Hilfsprogrammen wird zeigen, wie es um den Sport im Einzelnen bestellt ist.“

Grüne Lazar: Rettungsschirm Zivilgesellschaft

Monika Lazar, Sport-Sprecherin der Grünen, reagiert eher gelassen: „Die Zahlen des DOSB sollte man als eine erste vage Hochrechnung ansehen. Ob Vereinen und Verbänden wirklich eine Milliarde Euro Schäden durch Corona entstehen, lässt sich jetzt noch nicht genau vorhersehen. Man hat bei den Vereinen nur Zahlen aus vier Bundesländern hochgerechnet und von den 66 Spitzenverbänden haben sich nur 38 an der Befragung beteiligt.“ Natürlich wolle man dass „der gemeinnützige Sport unbeschadet durch die Krise kommt“, so Lazar weiter. Und die Grünen hätten da einen Vorschlag: „Als Ergänzung zu den zahlreichen Rettungspaketen für den Sport in den Ländern fordert die Grüne Bundestagsfraktion daher einen Rettungsschirm Zivilgesellschaft mit Soforthilfen für gemeinnützige Organisationen, also auch Sportvereine und -verbände“, so Lazar.

André Hahn, Obmann der Linken, sieht die vorgelegten Zahlen des DOSB als eine „erste Annäherung, mit der man jetzt weiterarbeiten kann. Sicher sind Hochrechnungen mit Durchschnittszahlen für alle im DOSB organisierten Vereine nicht ganz unproblematisch, aber da andere Dinge wie z.B. die absehbaren Verluste im Reha– und Gesundheitssport noch gar nicht berücksichtigt sind, ist wohl schon in jedem Fall von einem hohen dreistelligen Millionenschaden auszugehen.“

Hahn vertraut DOSB

Dass man dem Sport helfen müsse, sind sich alle einig. Hahn, der sich über mangelnde Transparenz und Information von Seiten des DOSB gerade im Zusammenhang mit der Reform oft beschwerte, überrascht nun mit einer Vertrauensadresse. „Anders als offenbar Frau Freitag, die Vorsitzende des Sportausschusses, habe ich bei aller kritischen Sicht als Oppositionspolitiker kein Grundmisstrauen gegenüber dem DOSB. Dort hat man ernsthaft versucht, über entsprechende Abfragen eine Übersicht zu erlangen, damit wir halbwegs wissen, was auf den Sport in Deutschland zukommen wird. Es kann aus meiner Sicht jetzt nicht darum gehen, sich gegenseitig irgendwelche Fehler oder falsche Zahlen nachzuweisen. Wir sollten gemeinsam alles tun, um die schon eingetretenen oder noch kommenden Schäden für den Sport zu minimieren.“

Wer in diesen Tagen mit Vereinsverantwortlichen spricht, bekommt eigentlich nur positives Feedback – mit wenigen Ausnahmen: Es wird von der Solidarität der Mitglieder berichtet: Da wird dem Reitverein kostenlos Heu geliefert, da nähen Mütter Schutzmasken für die Kinder-, Jugend- und Seniorenabteilung, da wird auf Abstand endlich mal die Weitsprunggrube saniert und das Vereinsheim neu gepinselt. Und Mitglieder des Radsportvereins fahren für die Älteren einkaufen.

Viele entdecken die Digitalisierung: Kurse im Internet wurden für manchen Verein zum Renner und finanziellen Retter. ÜbungsleiterInnen bewährten sich da als Internet-Trainer und waren telefonisch nicht selten als Bewegungsberater, Telefonseelsorger oder einfach nur Zuhörer im Einsatz.

Bei uns ging es weiter – anders als vorher, aber es war immer was los“, erzählt Hans G. und berichtet, dass in seinem Verein sogar neue Mitglieder zu begrüßen sind. „Einige sind während der Ausgangssperre überhaupt erstmal zum  Sport gekommen und haben festgestellt, dass ihnen Bewegung gut tut.“ Andere werden jetzt Mitglied in einem Verein, „weil ich Hilfe von der TSV-Jugendgruppe hatte. Die haben für mich Besorgungen gemacht. Und jetzt geh ich zum Seniorensport“ sagt die 72-jährige Marianne.

Sportverein vor der Haustür

Regionale, kommunale Wahrnehmung mit passenden Angeboten für die dort lebende Klientel, sozusagen im eigenen Kiez, vor der Haustür. Das, so sagt Thieme, sei neben eigenen positiven Bewegungserfahrungen in der Krise eine Chance für den Sport, nach Corona neue Mitglieder zu bekommen. Und dafür muss man etwas tun. Denn nicht erst seit der Corona-Krise ist das Wachstum des Sports, was Mitglieder und teilweise auch Angebote angeht, auf einem absteigenden Ast. Allerdings: Stagnierendes Wachstum wäre in vielen Bereichen des Sports keineswegs zu bedauern, denkt man an Gehälter von Profis, Sportgroßveranstaltungen, Nachhaltigkeit, Umwelt oder immer verrücktere Sporttrends.

Wer die Sportentwicklungsberichte, die Christoph Breuer im Auftrag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (Bisp) seit 2004 erarbeitete – im DSB/DOSB von Christian Siegel praxisnah begleitet – aufmerksam liest, der stellt fest, dass die Mitgliederzahlen seit den 1990-er Jahren kontinuierlich rückläufig sind, Fitnessstudios und Fitnessbranche dagegen unglaubliche Zuwachsraten verzeichnen.

Falls nun jemand daran denkt, in aller erster Line Corona für Mitgliederschwund verantwortlich zumachen, der sollte sich wirklich mit dem Sportentwicklungsbericht beschäftigen, der mittlerweile alle drei Jahre neu erscheint. Auch den hätte man als Grundlage nehmen können, um repräsentative Daten bei der Krisenabfrage und möglichen Folgen zu haben – für Breuer und sein Team sowie den hausinternen DOSB-Experten Siegel wäre das sicher kein Problem gewesen.

Richtiger Zeitpunkt

Der DOSB hat seine 170 MitarbeiterInnen im Haus des Sports in Frankfurt in Kurzarbeit geschickt – Begründung: Wegen der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 und die Absage zahlreicher DOSB-Veranstaltungen wird kurzfristig mit einem verringerten Arbeitsanfall gerechnet. Ist das so? Schließlich hat der DOSB-Präsident doch angekündigt, dass nach der Leistungssportreform das Jahrzehnt der Sportentwicklung anbricht. Wäre nicht jetzt gerade der richtige Zeitpunkt, die Analysen zu neuen Strukturen, Aufgaben und Inhalten, die der DOSB ja für viel Geld von externen Beratungsunternehmen erstellen ließ, in die Tat umzusetzen? Oder ist das heimlich still und leise passiert und an der Öffentlichkeit wieder mal vorbeigesegelt? Schließlich interessiert sich die Journaille ja bekanntlich nur für Profisport – behaupten Sportobere. Dass derzeit zumindest über personelle Umstrukturierungen (Einsparungen?) im Bereich Sportentwicklung nachgedacht wird, zeigt auch, dass der Vertrag von der zuständigen im Vorstand Karin Fehres  nicht verlängert wurde.

Nicht so weitergehen

 „Völlig klar ist für mich auch: Wir brauchen nach der Corona-Krise unbedingt eine gesellschaftliche Debatte über den Stellenwert des Sports in unserer Gesellschaft, gerade mit dem Blick auf den Spitzen- und Profisport. Es darf danach nicht einfach so weitergehen! Millionengehälter und -Ablösesummen, insbesondere im Fußball, dürfen nicht länger hingenommen und müssen dringend zurückgefahren werden. Für derartige Geschäfte kann und darf es keine staatlichen Zuschüsse geben. Viel wichtiger ist die Unterstützung des Breitensports durch den von Minister Seehofer angekündigten „Goldenen Plan Sportstätten“ , der vor Ort durchaus helfen und auch für Wirtschaftsaufträge sorgen könnte“, fordert Hahn.

Gesellschaftliche Debatte? Eine Forderung die beim DOSB auch im Vorfeld der Spitzensportreform auf taube Ohren stieß.
Außerdem: Profi-Teamsportarten, außer den Fußball, mit Steuermitteln nicht zu unterstützen, das wäre ja schon fast ein Sakrileg. Für die Sportausschussvorsitzende Freitag steht „es außer Frage, dass wir in den Teamsportarten außerhalb des Fußballs im professionellen und semiprofessionellen Bereich als Überbrückung während der coronabedingten Einschränkungen helfen müssen.“

Und CDU-Ausschusskollege Frank Steffel kämpft als Chef der Füchse-Handballprofis in eigener Sache an vorderster Corona-Front nicht völlig uneigennützig. „Ich erwarte jetzt vom Koalitionsausschuss, dass er nicht nur Autokonzernen, Fluggesellschaften und der Kultur hilft, sondern diesen wichtigen Teil der Gesellschaft, der Millionen Menschen jedes Wochenende begeistert, nicht vergisst.“ Für die 281 Proficlubs veranschlagt er rund 200 Millionen. „Die Probleme der kommenden Saison durch Saisonabbrüche und Insolvenzen und Rückzug von Teams sollte sich die Politik im Wahljahr 2020 ersparen. Das wird zu Wahlergebnissen führen, die die jetzige Regierung nicht erfreuen würden, und die jetzige Mitte wird dadurch eher geschwächt. Da bin ich mir sehr sicher“ sagte Steffel, der sich aus der Politik zurückziehen will, der dpa. Wenn er sich da mal nicht täuscht: Vor dem politischen Hätschelkind Sport sind vielleicht diesmal andere dran, denen geholfen werden muss. Teamgeist und Solidarität werden ja gerne von Sportfunktionären bemüht. Ein besseres Signal als der Verdacht, dass da manche abzocken wollen.

 

Neben  dem Sportentwicklungsbericht 2017/2018, den man auf der DOSB-Website herunterladen kann, ist für diejenigen, die sich mit der Materie intensiver befassen wollen, auch das Buch „Der Sportverein-Versuch einer Bilanz“ (Herausgeber Lutz Thieme) ein lohnenswerter Fundus.